Zum ersten Mal durfte der Knecht auf eine längere Tour. Dies quasi als Belohnung für seine treuen Dienste. Sei es auf dem Weg zur Arbeit, Tagesausflüge im Sommer und im Winter bei Schnee, immer verrichtet er seine Aufgaben absolut unspektakulär und zuverlässig.
Runter ging es alleine, ich habe gerne ein Paar Tage für mich mit einem Umweg zu einer meiner Lieblings-Übernachtungspunkt.
Dem Lo Grand Baou in Vallone Vertosan, hoch oben im Aostatal.



Da man ab einem gewissen Alter nicht nur mehr Gebrechen, sondern auch mehr Ferientage hat, geniesse ich es jeweils vorher zu starten.
So kann ich ein wenig für mich rumkurven und den Kopf lüften.



Zu essen gab es natürlich auch was. Alles vor Ort produziert. Kalter Vorspeisenteller, Lasagne und Kuchen mit Erdbeereis.
Und wie immer nach dem ersten Frühstück, die obligate Pause in einer Bar.

Da die Ferien bereits ein paar Jahre zurück liegen, hier nur eine lose Fotosammlung.



Hoch oben auf dem Monte Jafferau.


Und weiter unter auf dem Weg zur Basis in Bardonecchia. Ja, an diesem Tag war es immer wieder feucht.









Um den Mont Cenis rum, sowie das Ancien Fort de la Turra.





Den Heimweg haben wir via den Col de la Bonette gemacht. Irgendwo in der Pampa dann die erste und letzte Pizza aus einem Automaten gezogen.
Ich sag’s mal so:
Als halber Italiener, der direkt aus Italien angereist ist: ein Frevel!
(Frankreich ist ausserhalb der Städte eine gastronomische Wüste.)



Den Abschluss machte der obligate Chaberton und Schnee über den kleinen und grossen Sankt Bernhard.
Ja, der September kann motorradtechnisch heikel sein in den Bergen.
Und natürlich das Video! (Danke für die viele Arbeit an Siri.)